Erster Spatenstich: Bionorica baut Werk in Russland

„Tiefe jahrzehntelange Freundschaft“

  • Rund 40 Millionen Euro investiert Bionorica in Woronesch/Russland
  • Bionorica schafft vor Ort über 100 Arbeitsplätze
  • Der Produktionsstart soll 2021 erfolgen
  • Jubiläum „20 Jahre Bionorica in Russland“

3D-Modell des geplanten Werks in Woronesh

Woronesch/Neumarkt i.d.OPf., 10. Juli 2017 – Mit dem feierlichen ersten Spatenstich startet das Pharmaunternehmen Bionorica heute die Errichtung eines Standorts im russischen Woronesch. „Russland ist unser größter internationaler Markt und mit den Menschen hier verbindet uns eine tiefe 20-jährige Freundschaft“, so Prof. Dr. Michael A. Popp, Vorstandsvorsitzender und Inhaber der Bionorica SE, in Woronesch. „Mit dem rund 40-Millionen-Invest in den Bau einer eigenen Produktionsstätte bekräftigen wir unsere Treue zum Land und unser großes Vertrauen in eine prosperierende Zukunft.“ Mit einem eigenen Werk in Russland will Bionorica unter anderem Kapazitäten erweitern sowie kürzere Lieferwege und -zeiten erzielen. Ferner ergeben sich Zoll- und Transportkostenvorteile. Für die Bauphase wird ein Zeitraum von etwa drei Jahren veranschlagt, mit dem Produktionsstart rechnet Bionorica im Jahr 2021.

Woronesch bietet beste Rahmenbedingungen

Woronesch, das etwa 500 Kilometer Luftlinie südlich von Moskau in Zentralrussland liegt, zählt mehr als eine Million Einwohner. Die Stadt bietet unter anderem mit mehreren Universitäten, darunter einer medizinische Hochschule, einem internationalen Flughafen und einer guten Infrastruktur beste Voraussetzungen für Bionorica. Für die Planung und Realisierung des Werks werden russische Firmen beauftragt, wenn möglich regionale. Im „Industriepark Maslowskij“ wird der Produktionsstandort gebaut. Dieser umfasst anfangs drei Gebäude, Erweiterungsmöglichkeiten sind auf dem Gelände vorhanden. Vorgesehen sind neben der Verpackung für feste und flüssige Arzneimittelformen ein Warenlager, ein Labor sowie die Verwaltung, die die Bereiche Einkauf, Planung und Leitung beinhaltet. Zudem wird auf dem 12,2 Hektar großen Gelände die Energieversorgung des Produktions- und der Nebengebäude angesiedelt. Bei einer vollen Auslastung des Werks, wenn alle sechs Verpackungslinien im 3-Schicht-Betrieb laufen, wird sich die Mitarbeiterzahl erhöhen.

Zwei Jahrzehnte Bionorica in Russland

Die Menschen in Russland sind gegenüber Naturheilmitteln seit jeher sehr aufgeschlossen. 1997 kam Bionorica mit pflanzlichen Arzneimitteln auf den Markt und eröffnete eine Repräsentanz in Moskau. Seit 2010 führt Bionorica die Umsatzliste der in Russland tätigen Phytopharmaka-Hersteller an. 2016 hatte das Pharmaunternehmen vier Marktführer in Russland: Sinupret, Canephron, Mastodynon sowie Tonsilgon. Im selben Jahr konnte Bionorica in Russland – trotz Rezession – den Marktanteil, gemessen am Apothekenabverkauf nach Absatz in Packungen, auf 8,2 Prozent steigern. „Wir haben schon einige Herausforderungen in Russland bewältigt und waren unseren Patienten, Ärzten, Apothekern und Großhändlern immer ein treuer und verlässlicher Partner“, blickt Prof. Popp zurück. Der Bau eines eigenen Produktionsstandorts im Land sei auch das Ergebnis dieser großartigen Zusammenarbeit und ein wichtiger Meilenstein für Bionorica.

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