PFLICHTTEXTE

Sinupret® extract
Bei akuten, unkomplizierten Entzündungen der Nasennebenhöhlen (akute, unkomplizierte Rhinosinusitis).

Sinupret® forte, Sinupret®, Sinupret® Tropfen
Bei akuten und chronischen Entzündungen der Nasennebenhöhlen. Sinupret Tropfen enthält 19 % (V/V) Alkohol.

Sinupret® Saft
Zur Besserung der Beschwerden bei akuten Entzündungen der Nasennebenhöhlen. Sinupret Saft enthält 8 % (V/V) Alkohol.

Bronchipret® Saft TE, Bronchipret® TP
Zur Besserung der Beschwerden bei akuter Bronchitis mit Husten und Erkältungskrankheiten mit zähflüssigem Schleim. Bronchipret Saft TE enthält 7 % (V/V) Alkohol.

Bronchipret® Tropfen
Zur Besserung der Beschwerden bei akuten entzündlichen Bronchialerkrankungen und akuten Entzündungen der Atemwege mit der Begleiterscheinung „Husten mit zähflüssigem Schleim“. Enthält 24 Vol.-% Alkohol.

Bronchipret® Thymian Pastillen
Zur Besserung der Beschwerden bei Erkältungskrankheiten der Atemwege mit zähflüssigem Schleim und bei Beschwerden der Bronchitis.

Tonsipret® Tabletten, Tropfen
Homöopathisches Arzneimittel bei entzündlichen Erkrankungen des Rachens. Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehören: Akute Hals- und Mandelentzündung (Tonsillitis).  Tonsipret Tropfen enthalten 55 Vol-% Alkohol.

Imupret® N Dragees, Imupret® N Tropfen
Traditionell verwendet bei ersten Anzeichen und während einer Erkältung, z. B. Kratzen im Hals, Halsschmerzen, Schluckbeschwerden, Hustenreiz. Hinweis: Imupret N ist ein traditionelles pflanzliches Arzneimittel, das ausschließlich aufgrund langjähriger Anwendung für das Anwendungsgebiet registriert ist. Imupret N Tropfen enthalten 19% (V/V) Alkohol.

Canephron® N Dragees, Canephron® N Tropfen
Traditionell angewendet zur unterstützenden Behandlung und zur Ergänzung spezifischer Maßnahmen bei leichten Beschwerden im Rahmen von entzündlichen Erkrankungen der ableitenden Harnwege; zur Durchspülung der Harnwege zur Verminderung der Ablagerung von Nierengrieß. Hinweis: Canephron® N ist ein traditionelles pflanzliches Arzneimittel, das ausschließlich aufgrund langjähriger Anwendung für das Anwendungsgebiet registriert ist. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Canephron® N Tropfen enthalten 19 Vol.-% Alkohol.

Allunapret® Filmtabletten
Unruhezustände und nervös bedingte Einschlafstörungen.

Agnucaston® Filmtabletten
Wirkstoff: Trockenextrakt aus Keuschlammfrüchten (Spezialextrakt BNO 1095). Bei Regeltempoanomalien, prämenstruelles Syndrom, Mastodynie. Hinweis: Bei Spannungs- und Schwellungsgefühl in den Brüsten sowie bei Störungen der Regelblutung sollte zunächst ein Arzt aufgesucht werden.

Mastodynon® homöopathische Mischung, Tabletten
Homöopathisches Arzneimittel für die Frauenheilkunde. Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehören: Beschwerden vor der Periodenblutung wie z. B. Spannungs- und Schwellungsgefühl in den Brüsten (Mastodynie), Beschwerden während der Periodenblutung und unregelmäßige Periodenblutungen (Zyklusstörungen). Bei anhaltenden, unklaren oder wiederkehrenden Beschwerden sollte ein Arzt aufgesucht werden, da es sich um eine Erkrankung handeln kann, die einer ärztlichen Behandlung bedarf. Mastodynon Mischung enthält 53 Vol.-% Alkohol.

Klimadynon® Filmtabletten, Uno Filmtabletten:
Wirkstoff: Cimicifugawurzelstock-Trockenextrakt
Klimadynon®: Pflanzliches Arzneimittel zur Linderung von Wechseljahresbeschwerden wie Hitzewallungen und übermäßigem Schwitzen.
Klimadynon® Uno: Pflanzliches Arzneimittel zur Besserung von Wechseljahresbeschwerden wie z.B. Hitzewallungen und übermäßige Schweißausbrüche.

Assalix® überzogene Tabletten
Rheumatische Beschwerden, Fieberhafte Erkrankungen, Kopfschmerzen. Hinweis: Bei Fieber, das länger als 3 Tage anhält oder über 39 °C ansteigt, bei akuten Zuständen, die z.B. mit Rötung, Schwellung oder Überwärme einhergehen sowie bei andauernden Beschwerden, sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Silimarit® Weichkapseln
Zur unterstützenden Behandlung bei chronisch-entzündlichen Lebererkrankungen, Leberzirrhose und toxischen (durch Lebergifte verursachten) Leberschäden.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

BIONORICA SE | 92318 Neumarkt
Mitvertrieb: PLANTAMED Arzneimittel GmbH | 92318 Neumarkt
Stand: 10|13

Blasenentzündung: Prophylaxe

Blasenentzündung – Warum ist Prophylaxe so wichtig?

Statistisch gesehen leidet jede zweite Frau mindestens einmal in ihrem Leben an einer Blasenentzündung (Zystitis). Da die Harnröhre von Frauen im Vergleich zu der männlichen viel kürzer ist (2,5 bis 4 cm im Vergleich zu ca. 20 cm) und noch dazu näher am Darmausgang liegt, können Bakterien leichter in die Blase aufsteigen und sich dort ansiedeln. Erste Symptome sind häufiger starker Harndrang, schmerzhaftes Brennen beim Wasserlassen sowie teilweise krampfartige Unterleibsschmerzen und schlecht riechender Urin. Die schlechte Nachricht: Ist Frau einmal an einer Blasenentzündung erkrankt, ist die Wahrscheinlichkeit einer wiederkehrenden Infektion ziemlich hoch.

Bei Blasenentzündung sollte man viel trinken.

Die gute Nachricht: es gibt Maßnahmen, die sehr gut prophylaktisch eingesetzt werden können. Oberstes Gebot, um Harnwegsinfekte zu vermeiden: viel trinken, mindestens zwei Liter pro Tag. Denn wo viel gespült wird, können Bakterien wesentlich schwieriger Fuß fassen. Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass der Unterleib nicht auskühlt. Eine Unterkühlung hat nämlich zur Folge, dass die Durchblutung reduziert wird und die Abwehrkräfte abnehmen. Häufige Auslöser für Blasenentzündungen sind Darmbakterien. Daher sollte nach dem Stuhlgang immer von vorne nach hinten abgewischt werden.

Auch vaginale Infekte können Blasenentzündungen nach sich ziehen. Die Scheidenflora sollte daher intakt sein und einen niedrigen pH-Wert haben, bei Problemen mit ständig wiederkehrenden vaginalen Infekten und Blasenentzündungen sollte z.B. auf chemische Verhütungsmittel und Pessare verzichtet werden. Und zu guter Letzt: Nach dem Geschlechtsverkehr die Blase immer unverzüglich leeren – auch, wenn’s unromantisch ist.

Was, wenn’s passiert ist?

Blasenentzündungen sind meist sehr schmerzhaft.

Eine unbehandelte Blasenentzündung kann sehr unangenehme Folgen haben. Im schlimmsten Fall entsteht durch eine aufsteigende Infektion eine Nierenbeckenentzündung. Um das zu verhindern, sollte bereits bei den ersten Anzeichen umgehend gehandelt werden. Und umgehend heißt umgehend. Je schneller die Bakterien ausgespült werden, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit eine Antibiotikumsgabe verhindern zu können. Also trotz der Zunahme der unangenehmen Toilettengänge viel trinken und am besten den Unterleib warm halten. Außerdem werden häufig Phytopharmaka unterstützend eingenommen.

Das Schöne an der Phythotherapie ist, dass sie auf sanfte und natürliche Weise wirkt und deshalb sehr gut verträglich ist. Langjährig bewährt hat sich zur Unterstützung bei einem Harnwegsinfekt die Kombination aus Rosmarin, Liebstöckel und Tausendgüldenkraut.